Nordelbische
Projektstelle HIV / AIDS

Hamburg

Das Projekt Sperrgebiet

Mädchen im Diakonie-Projekt Sperrgebiet (Fotos: agapi/Diakonie Hamburg)
Mädchen im Diakonie-Projekt Sperrgebiet (Fotos: agapi/Diakonie Hamburg)

Im Hamburger Stadtteil St. Georg gibt seit 1985 das Projekt Sperrgebiet.

Das Sperrgebiet ist ein Treffpunkt und eine Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen bis 21 Jahre, die drogenabhängig sind und sich prostituieren. Viele von ihnen sind HIV-postiv.


Zufluchtsort mitten in Hamburg

Die Mädchen und Frauen finden im Sperrgebiet einen Schutzraum. Sie können hier ganz alltägliche Dinge erledigen: essen und trinken, duschen, Wäsche waschen – und reden.

Oft sind die Mädchen Opfer von Missbrauch und aus ihrem belastenden familiären Umfeld geflohen. Das Leben auf der Straße ist für sie besser, als das Leben, dem sie entflohen sind.

Das Sperrgebiet bietet ihnen praktische Unterstützung und menschlichen Beistand, den sie sonst nicht mehr finden. Darüber hinaus gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und Beratung in sozialen und medizinischen Fragen.

Unterstützung bei Behördengängen ist im Sperrgebiet ebenso selbstverständlich wie AIDS-Aufklärung.

Auch bei der Entwicklung einer Lebensperspektive leistet das Sperrgebiet entscheidende Unterstützung.

Projektträger: Diakonisches Werk Hamburg

Das Sperrgebiet wird vom Diakonie-Hilfswerk Hamburg getragen.

Das Diakonie-Hilfswerk bietet Unterstützung und Begleitung für Menschen in Hamburg: z.B. Zufluchtsorte für Frauen in Not, für Obdachlose, Schuldnerberatung, Erziehungsberatung oder Telefonseelsorge.

Die Kampagne AIDS bewegt unterstützt die diakonische Arbeit im ‚Sperrgebiet’.


Gedruckt am Sa, 19.05.2012 | 12:53:41 Uhr, aus http://www.aids-bewegt.de
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